Schade, dass Frank Sinatra das nicht mehr hören konnte ...

 
Frankie-Boy ist tot, es lebe Frank Main! Dank des bescheidenen Wahlwieners feiert "The Voice" eine glorreiche Aufertstehung.
Frank Main - mit 8 Jahren übersiedelte der gebürtige Türke nach Amerika, mit 11 (!) begann er seine Ausbildung an der Musikschule, wenig später tourte er als begehrter Posaunist in den besten Bigbands der Welt durch Europa, mit 32 verschlug es ihn nach Wien. Zwei Jahre wollte er bleiben, 27 sind es inzwischen geworden. "Schuld war die Liebe zu einer Frau", lacht Main. In seiner Stimme vermischen sich Las-Vegas-Timbre und Wiener Schmäh zu einem unwiderstehlichen Charme. Vor fünf Jahren stoppte die Posaunistenkarriere. "That's Life", dachte sich Main und begann zu singen. Ein Glücksfall, denn wenn Main seine "Voice" erhebt, läuft den Zuhörern zumeist ein Schauer über den Rücken, wie sich Vernissagenbesucher bei vielen Veranstaltungen oft selbst überzeugen konnten. Die Stimme, die Phrasierung, die Leichtigkeit, die Virtuosität - schwer zu glauben, dass nicht Frankie-Boy himself das Mikro in der Hand hält.